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Errichtungsurkunde des Seelsorgeraumes (pdf)

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Liebe Besucherinnen, liebe Besucher

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Wir dürfen Sie auf der Homepageseite des Seelsorgeraumes Heideboden herzlich willkommen heißen.

Der Seelsorgeraum Heideboden besteht aus drei selbständigen Pfarren: Andau, Tadten, Sankt Andrä.

Unser Motto: Seelsorgeraum, wo der Mensch der Weg der Kirche ist.

Aufgrund der Corona-Maßnahmen ist das kirchliche Leben in unseren Pfarren ziemlich eingeschränkt. Genauere Informationen bekommen Sie auf der Seite der jeweiligen Pfarre.

  

Wir hoffen und freuen uns, dass wir bald wieder ein vollwertiges kirchliches Leben genießen und entfalten  dürfen.

Ihnen wünschen wir Gottes Segen und freuen uns auf die Begegnung mit Ihnen.

Für etwaige Fragen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung.

Pfarrgemeinderätinnen und Pfarrgemeinderäte der Pfarren, Redaktionsteam und Pfarrer Gabriel

16. Mai 2020

Jause  für  die  Seele

18.  – 24 April

 

Sonntag, 18. April, 3. Sonntag in der Osterzeit

Der auferweckte Jesus isst mit seinen Jüngern. Dieses Essen ist eine Begegnung mit Gott. Denn Gott schenkt das Leben, er schenkt auch das, was das Leben erhält – die Nahrung. Deswegen ist jedes Essen ein Fest der Dankbarkeit. Die Gegenwart Gottes betrifft nicht nur das Beten oder das Fromme, sondern unser ganzes Leben - auch mit dem weniger Heiligen.

 

Montag, 19. April, 3. Osterwoche

Papst Franziskus sagt: „Hunger ist nicht nur eine Tragödie, sondern eine Schande.“ Dieser alte Papst lebt die Nächstenliebe sehr radikal. Ich finde es schön, dass das Oberhaupt einer so großen Organisation wie die Kirche es ist, sich gerade um die „Letzten“ kümmert. Er geht uns mit seinem Beispiel voran.

 

Dienstag, 20. April, 3. Osterwoche

Papst Franziskus fasziniert mich. Er hält es nicht für wichtig, ständig seine Macht zu beweisen, er tritt bescheiden, gebrochen auf. Er umarmt moslemische Politiker, reagiert spontan und unerwartet bei öffentlichen Auftritten, ruft Menschen einfach an, verwendet keine frommen Phrasen, sondern spricht die Sprache der Menschen, vertritt ein menschenfreundliches Gottesbild. Seine Weisungen sind sehr praktisch. Er ist ein großer und glaubwürdiger Seelsorger. So stelle ich mir das Papstamt vor.

 

Mittwoch, 21. April, 3. Osterwoche

In den christlichen Kirchen gibt es besondere Begegnungen mit dem Göttlichen in den Sakramenten. Gerade an den Stellen in unserem Leben, wo wir uns unsicher fühlen, dürfen wir diese göttliche Berührung im Sakrament in uns wirken lassen: wenn ein Kind auf die Welt kommt und plötzlich alles anders ist - dazu kommt die göttliche Zusage bei der Taufe. Wenn die Kinder größer werden – die Kommunion, wenn sie zu jungen Frauen und Männern werden und selber total unsicher sind, dürfen sie die Zusage Gottes in der Firmung erleben. Wenn zwei Menschen heiraten oder sich jemand zum Priester weihen lässt – dazu schenkt sich Gott im Sakrament der Trauung oder der Priesterweihe. Wenn jemand krank ist – dazu kommt die Stärkung durch die Krankensalbung. In Sakramenten begleitet uns Gott an besonders schwierigen Stellen unseres Lebensweges.

 

Donnerstag, 22. April, 3. Osterwoche

Muss es immer ein Sakrament sein? Müssen wir alle Kinder taufen, alle Jugendlichen firmen, alle Paare trauen? Die Sakramente sind in den christlichen Kirchen etwas ganz Wertvolles, fast Intimes. Ich habe eher den Eindruck, dass sich sehr viele Eltern anstatt der Taufe einen Segen für ihr Kind, später einen Segen für den Jugendlichen wünschen. Auch für ihren gemeinsamen Weg bei der Trauung möchten Paare einen Segen, aber kein Sakrament in seiner mystischen Tiefe. Das sollte denen vorbehalten sein, die danach auch Sehnsucht haben. Die meisten wissen gar nicht, was Sakramente bedeuten. Sicher werde ich niemanden abweisen, der zu mir kommt, aber für die Zukunft sollte die Kirche neben den Sakramenten auch über neue Formen von Segnungen nachdenken.

 

Freitag, 23. April, 3. Osterwoche

In der Osterzeit wird in den Kirchen über das Schicksal der ersten Kirche damals vor 2000 Jahren berichtet: über die Begeisterung der ersten Christen, ihre Erfolge, aber auch über ihre Schwierigkeiten und Misserfolge. Das alles gehört zum Leben. Wir sind verwundbar. Für einen gläubigen Menschen ist Verwundbarkeit ein Zeichen der Menschlichkeit – wir sind Menschen, wir sind verwundbar. Wunden gehören zu erlösten Menschen. Christus zeigt nach seiner Auferweckung seine Wunden als Zeichen, dass Wunden auch zum Leben gehören.

 

Samstag, 24. April, 3. Osterwoche

Ich empfinde die Sprache der Kirche von Gott als etwas sehr Fremdes. Die Sprache der Gottesdienste ist uns fremd und entfernt uns eher von Gott als sie uns in Gott beheimatet. Manchmal bringt das Schweigen tiefere Gedanken als das Reden.

Schöne Woche

18. April 2021                                                                                                                                  gabriel

 

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Seelsorgeraum Pastoralteam (pdf)

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