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Errichtungsurkunde des Seelsorgeraumes (pdf)

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Wir dürfen Sie auf der Homepageseite des Seelsorgeraumes Heideboden herzlich willkommen heißen.

Der Seelsorgeraum Heideboden besteht aus drei selbständigen Pfarren: Andau, Tadten, Sankt Andrä.

Unser Motto: Seelsorgeraum, wo der Mensch der Weg der Kirche ist.

Aufgrund der Corona-Maßnahmen ist das kirchliche Leben in unseren Pfarren ziemlich eingeschränkt. Genauere Informationen bekommen Sie auf der Seite der jeweiligen Pfarre.

  

Wir hoffen und freuen uns, dass wir bald wieder ein vollwertiges kirchliches Leben genießen und entfalten  dürfen.

Ihnen wünschen wir Gottes Segen und freuen uns auf die Begegnung mit Ihnen.

Für etwaige Fragen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung.

Pfarrgemeinderätinnen und Pfarrgemeinderäte der Pfarren, Redaktionsteam und Pfarrer Gabriel

16. Mai 2020

Jause  für  die  Seele

11.  – 17 April

Sonntag, 11. April, 2. Osterwoche

Der ungläubige Thomas war eigentlich gar nicht so ungläubig. Wem sollte er glauben? Den ängstlichen Jüngern, die sich vor lauter Angst hinter verschlossenen Türen versteckten? Angstvolle Zeugen können kein Zeugnis von Mut ablegen. Sie konnten Thomas nicht mutig und begeistert von Jesus und seiner Auferweckung erzählen. Sie konnten nur ihre Angst weitergeben. Solchen Zeugen konnte Thomas nicht glauben. 

 

Montag, 12. April, 2. Osterwoche

Zwischen der Auferstehung und Pfingsten waren die Apostel und andere Menschen, die um Jesus trauerten, vor Angst versteckt. Verständlich: Zuerst waren sie von Jesus begeistert, setzten alles auf ihn, erwarteten vieles von ihm und plötzlich war er weg. Sein Werk war gescheitert. Jesus wurde verhaftet und, falls die Verhaftungen weiter gehen sollten, waren sie dran. Es waren existenzielle Ängste, die sie mutlos machten. Aber die Heilsgeschichte endet nicht hier! 

 

Dienstag, 13. April, 2. Osterwoche

Die Jünger trafen sich immer wieder. Sie teilten miteinander ihre Angst. Diese Angst war das Verbindende zwischen ihnen, aber auch ihre Erinnerungen an Jesus, an das, was sie mit ihm erlebt hatten, was er erzählt, wie er gelebt, wie er auf sie gewirkt hatte. Diese Gedanken wurden immer stärker, so dass sie manchmal spürten, er sei unter ihnen. Ob wirklich, oder ob sie seine Gegenwart so intensiv spürten, als wäre er tatsächlich bei ihnen, ist nebensächlich. Jesu Gegenwart in unseren Ängsten.

 

 

Mittwoch, 14. April, 2. Osterwoche

Die Jünger kamen immer wieder zusammen. Sie dachten an Jesus, spürten seine Gegenwart und die Kraft ihrer Gemeinschaft, bis die Angst immer weniger wurde und ihr Mut und ihre Begeisterung immer größer und intensiver, bis sie es am 50. Tag, am Pfingsttag, nicht mehr aushielten und mutig hinausgingen und ohne Angst von Jesus so begeistert erzählten, dass auch andere zu ihnen gehören wollten. Aus Angst wurde Mut, aus Verschlossenheit Begeisterung. 

 

 

Donnerstag, 15. April, 2. Osterwoche

Mich fasziniert das Leben der ersten Christen. Es gab noch keine Kirche als Institution, sondern „nur“ eine Gruppe von begeisterten Menschen, die das Evangelium leidenschaftlich gern lebten. Mit ihrer Begeisterung und ihrer Glaubwürdigkeit sprachen sie viele andere Menschen an. Auch sie wollten zu ihnen gehören, so leben wie sie, so verliebt sein ins Leben. Vielleicht ist es das, was der heutigen Kirche so fehlt…

 

Freitag, 16. April, 2. Osterwoche

Ostern haben wir doch, auch wenn nur unter Corona-Bedingungen, gefeiert, aber wir entfernen uns immer mehr von dem tiefen Sinn dieser Feier. Je weiter das Osterfest zurückliegt, umso weniger rechnen wir mit dem Erlöst-Sein. Eine gewisse „Erlösungsmüdigkeit“ breitet sich aus. Wir fixieren uns mehr auf das Negative und neigen sehr leicht zum Jammern. Dabei ist Ostern ein zeitloses Geschenk für uns alle. So beschenkt dürfen wir leben.

 

Samstag, 17. April, 2. Osterwoche

Aus der kleinen, aber immer größer gewordenen begeisterten Gruppe der Menschen, die von Jesus und seinen Gedanken so durchdrungen waren, ist die heutige Kirche geworden. Aber wer ist die Kirche? Sind es wirklich nur die Geweihten? Sind es nicht wir alle, die von Jesus begeistert sind? Von uns hängt es ab, ob die Kirche die heutigen Menschen anspricht oder nicht, ob wir die heutigen Menschen begleiten möchten bei den Themen und Problemen der heutigen Zeit. Auf uns kommt es an, wie die Kirche von morgen aussehen wird. Gott können wir aus den Kirchen nicht vertreiben, Menschen leider schon.

Schöne Woche

10. April 2021                                                                                                                                  gabriel

 

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