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Pfarrinfo 4. bis 25. August 2019 (pdf)

DIE KRAFT DER GEMEINSCHAFT

"Pantha rei" - ein alter Spruch aus der griechischen Philosophie. Alles fließt, der Mensch kann nicht in n denselben Fluss zweimal hineintreten. Es ändert sich alles, es entwickelt sich alles. So kommt es auch wieder zu Veränderungen in unserem Seelsorgeraum.

Nach fast zwei Jahren wird uns Vikar Michael verlassen. Er kehrt zurück in seine alte Heimat nach Deutschland und wird die nächste Zeit in einem Kloster in seiner Heimatdiözese Bamberg verbringen. Nach dem unerwarteten Tod von unserem Diakon Wolfgang und dem Abschied von Vikar Michael entsteht für unseren Seelsorgeraum eine neue Situation. Es wird nicht mehr möglich sein, alle Messfeiern so weiter zu feiern wie bisher. Das würde sich zeitlich nicht ausgehen. Die einfachste Lösung wäre, die Anzahl der Messfeiern zu reduzieren, so ist es aber nicht. Welche Sonntagsmesse sollen wir streichen? Die Frühmesse? Dann blieben noch immer gleichzeitig zwei Messfeiern um 10.15 Uhr (St. Andrä, Andau), oder es müsste in St. Andrä die Messe immer in der Früh gefeiert werden. Aber welche Gemeinde möchte nur die Frühmesse haben? Dasselbe gilt für Andau.

Gegen das Reduzieren der Gottesdienste spricht auch die Tatsache, dass ein wichtiger Aspekt der Kirche die Gemeinschaft der Menschen ist. Auch der Priester sollte die Messe nie alleine feiern, sondern immer mit einer Gemeinde. Deswegen möchten wir andere Formen von Gottesdiensten feiern. Es wird an jedem Wochenende in jeder Gemeinde eine Hl. Messe gefeiert, entweder am Samstag oder am Sonntag. Dazu kommt noch ein Wortgottesdienst mit einem Diakon oder Wortgottesdienstleiter. Die Diakone sind dazu geweiht, die Wortgottesdienstleiter von der Gemeinde erwählt und vom Bischof beauftragt.

Für unseren Seelsorgeraum konnten wir zwei Diakone und einen Wortgottesdienstleiter und Diakon in Ausbildung engagieren: den Diakon Werner Summer aus Wallern, der vor einem Jahr zum Diakon geweiht wurde, Michael Haider, der seine Diakonausbildung mit Wolfgang Windisch machte und den Wortgottesdienstleiter Andreas Wurzinger, der in der Ausbildung zum Diakon ist.

Es wird eine Umstellung für uns alle sein, aber ich bin zuversichtlich, dass die Wortgottesdienste und ihre Vorsteher gut ankommen und akzeptiert werden.

Mit diesen hoffnungsvollen Aussichten in die Zukunft wünsche ich einen schönen August.

1. August 2019                                                                                                                 Pfarrer Gabriel