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Pfarrinfo 2. bis 16. Mai 2021 (pdf)

Meditation einer Autofahrerin/

eines Autofahrers

oder wie uns das Autofahren ein paar Impulse

fürs geistliche Leben geben kann.

 

In der Sommerzeit genießen viele von uns ein paar Tage oder sogar Wochen der Entspannung, des Urlaubs. Ich selber bin ein begeisterter Autofahrer. Auch wenn es manchmal feste Nerven und viel Geduld kostet, bin ich gern mit dem Auto unterwegs. So wie der Glaube und das Leben eine Einheit bilden, können wir aus dem Autofahren ein paar Impulse für unser geistliches Leben nehmen.

  • Wenn wir mit dem Auto unterwegs sind, ist es wichtig, dass wir vorwärtsschauen und uns darauf konzentrieren, was sich vor uns befindet. Ich glaube, es ist wichtig im Leben, dass wir in die Zukunft schauen, Visionen und Zukunftspläne haben. Wenn wir plötzlich stehen bleiben oder sogar rückwärtsfahren, könnten wir einen Stau oder gleich ein Verkehrschaos verursachen. Sicher ist der Blick in den Rückspiegel sehr wichtig und notwendig, um gut ans Ziel zu kommen, aber der Blick in den Spiegel ist keine Zielorientierung, sondern eine Sicherheitsmaßnahme. Die Verbindung mit der Vergangenheit ist wichtig, aber das Ziel liegt vor uns.

  • Obwohl die heutigen Autos ziemlich stark sind, kommt es manchmal vor, dass wir vor allem beim Bergauffahren plötzlich immer langsamer werden, und die Leistung nicht mehr reicht. Es ist wichtig, dass wir da den Motor nicht absterben lassen und stehen bleiben, sondern dass wir umschalten und das Gaspedal tiefer treten. Das Leben ist keine gerade Autobahn, und der Mensch muss sich oft plagen. Manchmal sind die Berge des Lebens sehr steil und wir glauben, dass wir nie hinaufkommen. Nur nicht aufgeben! Wir können auch langsamer werden, aber stehen bleiben, unsere Ziele und Träume aufgeben, das sollten wir nicht. Jede Krise ist gleichzeitig eine Chance. Dadurch können wir in uns Reserven entdecken, von denen wir nichts gewusst haben.

  • Wie wir merken, sind wir auf unseren Straßen nicht allein. Es gibt da sehr viele Teilnehmer. Manche sind langsamer, manche unerfahrener, andere wieder zu schnell und rücksichtslos. Wir müssen auf alle Rücksicht nehmen. Nur im solidarischen Miteinander können wir das Ziel erreichen.

  • Auch die beste Technik ist unvollkommen und fehlerhaft. Wir können uns nicht ausschließlich auf die Technik verlassen. Gott ist derjenige, der uns zum Ziel führt, der vollkommener ist als jede Technik, der mehr „PS“ hat als das stärkste Auto. Er hat uns zwar keine einfache Fahrt versprochen, dafür aber ein sicheres Ankommen am Ziel.

 

GUTE FAHRT!

1. Mai 2021                                                                                                                                      gabriel



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