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"licht der welt, salz für die erde sein"

 

Das war der Auftrag Jesu an uns im Evangelium vom 9. 2. 2020, den wir bewusst mit der Firmung annehmen.

„Wirke in mir, Heiliger Geist“, so wurde bei der Firmung gesungen, sonst kann ich nicht Licht der Welt sein.

 

Wir sind Licht in der Welt.

Heute einfach schon deswegen, weil wir uns bemühen, Gutes zu tun und dazu stehen, dass die Kraft dafür aus der Begegnung mit Jesus kommt. Wenn wir als Pfarrgemeinden  lebendig in den Ortsgemeinden „leuchten“: wenn wir caritative Aktionen durchführen (Fastenopfer, Coffe to help, Senioren Café), auf Ungerechtigkeit in der Welt hinweisen: sei es mit den Sternsingern (Kinder), Fastensuppe der kfb (Frauen), darauf hinweisen und mit Spenden diese Lage verbessern wollen.

Wir sind Licht in der Welt aber auch einfach, weil wir lieber einmal zu viel fröhlich sind als zu wenig. Die Erlösung, sogar aus dem Leid des Todes ist uns zugesagt.

Papst Franziskus ist auch Licht in der Welt: Mit seiner einfachen, menschlichen Art, mit seinem Respekt vor anderen Kulturen und Religionen, seinem Bewusstsein Diener Jesu Christi zu sein.

Das hat er auch im neuen Schreiben „Querida Amazonia“ betont, es ist eine sehr deutliche Positionierung für die Wertschätzung der Kultur der indigenen Völker, in deren Sprache das Christentum sich einfügen kann. Ebenso ist dieses Schreiben deutlicher Aufruf, die Umweltressourcen in Amazonien zu schützen.

 

Salz der Erde wollen wir sein.

Das ist sicher nicht einfach.

Damit ist der Auftrag der Taufe gemeint, in der wir zu Propheten gesalbt sind.

Propheten waren zu allen Zeiten lästig, weil sie nicht aufhörten, auf Unrecht hinzuweisen, aufforderten, anders, konsequenter an Gott orientiert zu leben.

Martin Luther King, Oskar Romero, Dietrich Bonhoeffer … starben für ihre Konsequenz.

Aber ohne ein gewisses lästiges Hinweisen, dass das Leben auch anders geht, würde sich „die Welt“ nicht weiterentwickeln.

Auch nicht in unseren Dörfern.

„Querida Amazonia“ von Papst Franziskus ist wirklich „gute Würze“, auch in der Kirche.

Manch eine hätte sich vielleicht noch eine Prise Salz mehr in diesem Schreiben erwartet.

Die Salzgräser an unseren Lacken (wenn diese ganz ausgetrocknet sind) sind wunderschön.

„Vergessen wir das nicht“!

 

17. Februar 2020                                                                                                                  gerne