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ihr kinderlein kommet  ...  doch all

In den vergangenen Weihnachtstagen haben wir die Aufforderung des Weihnachtsliedes, alle zu kommen, sicherlich mehrfach wenigstens gehört, wenn schon nicht selber gesungen. Wenn sie auch nicht wörtlich ausgeführt wurde (ausgeführt werden konnte), nämlich zu "Betlehems Stall" zu gehen, so haben sich doch immer wieder viele eingefunden, die Weihnachtsfeiertage mit dem Christuskind in den kirchlichen Krippen zu begehen. Auch die Gemeinschafstmesse zum Jahresabschluss wurde so überdurchschnittlich gut frequentiert.

Ist das etwas Überraschendes? Ich muss fast sagen: Ja. Wieso? Nun, wenn man die Werbung und die Medienberichte der Vorweihnachtszeit gesehen bzw. gehört hat, musste man beinahe davon ausgehen, dass der wahre Hintergrund von Weihnachten, nämlich die Geburt und damit die historische Menschwerdung des Gottessohnes völlig vergessen war und ist. Die Werbung sprach von X-MAS, vom Weihnachtsmann, vom Schenken und vom Beschenkt-Werden, von den großartigen Geschenken, vor allem für (auch große) Kinder, die man offensichtlich bzw. wahrscheinlich nur zur Weihnachtszeit in dieser Form bekommen kann bzw. bekommt.

Aus den Medienberichten war zu entnehmen, dass die Botschaft von Weihnachten unbekannt ist, dass die "handelnden Personen", wie das Christkind und dessen Eltern Maria und Josef, die Geburt und die Geburtsumstände in Betlehem sowie die Biografie und die Bedeutung von Jesus unbekannt (oder vergessen) sind. Nun, wir "Kinderlein" wurden aufgerufen, zum "Christuskind" zu kommen ... und wir sind gekommen. Zwar nicht alle, wie es im Lied heißt, das wäre sicher auch illusorisch, aber doch sehr viele. Das lässt darauf schließen, dass im Gegensatz zur oben beschriebenen kommerziellen und säkularen Sicht vieler, nicht nur in unserem Land, in  unseren Pfarren ein gründliches und realisiertes Glaubenswissen vorhanden ist.

Im übrigen sich bitte nicht an der Verkleinerungsform "Kinderlein" stoßen! Seien wir vielmehr stolz, durch die Menschwerdung Jesu und dessen Frohbotschaft davon die Nachricht bekommen zu haben, dass wir zu "Gottes Kindern" auserwählt sind. Am Christkönigssonntag werden wir sogar "Königskinder" genannt. Ist das nicht etwas Besonderes?!

Zurück zur Aufforderung: "    kommet doch all!" Ja, wir sind aufgefordert, wir werden gerufen, und das nicht nur in der Weihnachtszeit, sondern immer wieder während des Jahres, zu Jesus und seinem, d.h. auch unserem Vater zu kommen und mit ihm Gottesdienst zu feiern. Gelegenheit dazu ist nun wieder im gewohnten Umfang gegeben. Bitte nützen Sie diese Gelegenheit!

Zum Abschluss nochmals von mir: Gottes reicher Segen möge im Jahr 2018 mit Ihnen und Ihren Familien sein!  Alles Liebe und Gute!

2.Jänner 2018                                                                                                            

wolfgang

Diakon