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Das  ist  ein  jammer

Mich stört es manchmal sehr, wenn manche Menschen nur jammern. Sie sehen alles nur schwarz, und dann brauchen sie unbedingt jemanden oder etwas, das schuldig ist. Einmal ist es das Wetter, dann sehr oft die Politiker, manchmal der Pfarrer oder auch öfters die eigene Partnerin oder der eigene Partner. Warum sind wir so, warum tun wir uns das an?  Wieso neigen wir so schnell zum Negativen? Es schadet nur uns selber. Es trägt gar nicht zur Lösung unserer Probleme bei. Wir verschieben nicht nur die Schuld auf irgendeine andere Gruppe oder Person, sondern wir schieben damit die Lösung von uns selber weg. Wenn das Wetter schuldig sein sollte, wessen Lebensweise hat die Erderwärmung verursacht? Meine und vielleicht auch deine Lebensweise. Wenn die Politiker die Schuld tragen - wer hat sie gewählt? Wir haben das Privileg der freien Wahlen. Das ist keine Selbstverständlichkeit. Haben wir unsere eigene Verantwortung auf die Poliker übertragen?

Sicher gibt es manches, was zu kritisieren ist, womit wir nicht zufrieden sind und auch nicht zufrieden sein können. Aber sehen wir die Problematik von der anderen Seite: Wir leben in einem der Länder mit dem höchsten Wohlstand auf der Erde. Bei uns herrscht kein Krieg, wir sind nicht arm oder zumindest reicher als viele Menschen in anderen Ländern. Bei uns gibt es keine aktiven Vulkane, keine Erdbeben. In der Bibel heißt so etwas "gelobtes Land". Sehen wir lieber und immer das Positive, das Schöne. Und wenn wir etwas ändern wollen, fangen wir bei uns selber an! Wir werden vielleicht nichts Weltbewegendes schaffen, aber das Wenige, das uns gelingt, ist sicher etwas Wertvolles. "Nutze jeden Tag die Gelegenheit, kleine Dinge auf großartige Weise zu tun." (G. Fuchs)


 



1. Juni 2018                                                                                                                                  Gabriel