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brennender  als  das  feuer

Wofür brennen Sie, liebe Leserin, lieber Leser?

Was brennt Ihnen so unter den Nägeln, dass Sie dafür alles liegen und stehen lassen?

Ist es ein besonders schön gepflegter Garten, der beste Kuchen der Welt, das neueste und beste Auto, die Gemeinschaft in der Feuerwehr, in der Musik oder in der Pfarre….?

Was war der Beginn Ihrer Faszination, die Initialzündung?

 

Pfingsten : „Initialzündung“ für das „Christ in der Welt Sein“, wir feiern den Geburtstag der Kirche, in der wir heute leben: Die Freunde von Jesus waren schon sicher, dass sie dem Sohn Gottes gefolgt waren, er von den Toten auferstanden war – aber irgendwie hatten sie auch Angst, davon zu erzählen. 50 Tage nach seiner Auferstehung erschien ihnen Jesus noch einmal, er wünschte ihnen den Frieden und sagte „Empfangt den Heiligen Geist“.  

Der Heilige Geist erfüllte sie in Gestalt von Feuerzungen, ihr Herz brannte und ihre Angst war wie weggeblasen. Sie hatten Mut, gingen hinaus und erzählten von Jesus.

 

Ich habe einige Pfarrmitglieder gefragt, warum sie in der Kirche mitarbeiten, ihre Freizeit opfern, für die Sache Jesu brennen:

  • Gabriel antwortete, er komme aus einer sehr gläubigen Familie, habe viel ministriert, fröhliche Gemeinschaft in der Kirche erlebt und irgendwann merkte er, dass er sowieso nur für das eine lebte.

  • Das klingt sehr ähnlich zu einer absolut fleißigen Ministrantin, die ich gefragt habe – mal schauen, wohin sie ihr Weg einmal führt.

  • Eine Mesnerin meinte, es stört sie das Wort brennen. Wenn die Flamme zu hell brennt, kann sie erlöschen. Sie macht ihre Arbeit in der Kirche einfach gerne, weil sie in der Arbeit und im Gebet Gott nahe ist, das macht sie dankbar.

  • Für eine andere Mesnerin war es „einfach“ ihre Menschenliebe, die sie vor gar nicht so langer Zeit zur Mesnerei gebracht hat. Ein junger Kaplan habe sich in der Sakristei nicht so wohl gefühlt, sie habe ihn spontan unterstützt und sei dann geblieben, da die bisherige Mesnerin aufgehört hat.

  • Unsere Chefredakteure hier wurden von Gabriel angesprochen, ob sie nicht das Pfarrblatt machen wollten (damals noch 3 Turm Echo), und weil ihnen die Idee gefiel, sind sie mittlerweile seit gut 15 Jahren dabei.

  • Die Ratsvikare antworteten, dass die Arbeit einfach gemacht gehört, sie gerne mitgestalten und sich einbringen, sie möchten, dass die Sache Jesu in den Gemeinden weitergeht.

 

Gertrud Nemeth

1.Juni 2020